AKAD. KINESIOLOGIE AUSBILDUNG - Start 4.März 2019 - Mödling
2. Übung – Gehe LIEBEvoll mit dir SELBST um!

2. Übung – Gehe LIEBEvoll mit dir SELBST um!

2. Übung aus der Übungsreihe „ICH für MICH!“

FEBRUAR 2018 – Dein Umgang mit dir SELBST

„Gehe LIEBEvoll mit dir SELBST um!“

Mit der ersten Übung hast du dich damit beschäftigt, deine Gedanken und Worte, die du über dich selbst und andere denkst und sprichst, zu beobachten und sie in LIEBEvolle Gedanken und Worte zu verändern.

Heute möchte ich euch die 2. Übung aus der Übungsreihe „ICH für MICH“ vorstellen. Dies bedeutet nun nicht, dass ihr die 1. Übung total vergesst, versucht eher diese beiden Übungen ab nun miteinander zu verknüpfen.

„Gehe LIEBEvoll mit dir SELBST um!“

Eine einfache und LIEBEvolle ÜBUNG für dich:

Um dich geliebt zu fühlen, genügt es, wenn du SELBST

 Liebevoll mit dir umgehst!

In jedem von uns erwacht ab und an durch Auslöser im Außen, wie z. B. ein Geruch, ein Geräusch oder Ton, eine Dufterinnerung, eine Farbe oder eine ähnliche Situation, ein kleines Inneres Kindchen, dass uns für eine Zeit, mal länger mal kürzer, durch das Leben führt ohne das wir dies bemerken.

Was genau bedeutet das?

Immer wenn das kleine Innere Kindchen in uns erwacht, sehen wir unseren Alltag, unsere Mitmenschen, die Situationen, die Natur, einfach unser gesamtes Leben durch die Augen des Inneren Kindes.

Das glückliche / spielerische / träumende / freudige Innere Kind:

Jetzt kann es sein, dass das glückliche Innere Kind in uns erwacht und wir sehen unser Leben durch die glücklichen und freudigen Augen des Inneren Kindchens … wir lieben die Sonne, wir lieben sogar den Regen, denn er riecht sooooooo gut, und wir lieben den Schnee, denn er glitzert so schöööön. Wir sind glücklich mit unserem Alltag trotz seinen Herausforderungen, wir freuen uns spielerisch das Leben zu erfahren und zu genießen uvm. Ein glückseliger Zustand!

Das traurige / wütende / hilflose / überforderte / ängstliche Innere Kind:

Jetzt kann es sein, dass auch dann und wann das traurige oder wütend trotzige Innere Kind in uns erwacht und dann sehen wir das gleiche Leben mit den Augen dieses erwachten Kindchens in uns. Wir fühlen uns alleingelassen von Partner, Freunden, Kindern, Chefs etc. oder fühlen uns ungerecht behandelt oder wir begehren gegen „scheinbare“ Obrigkeiten auf und werden trotzig. Zumeist ein stressiger und anstrengender Zustand!

 

inneres kind

 

Raus aus der Automation rein zur Inneren Freiheit:

All dies passiert automatisch in uns. Das Gute ist, dass wenn wir beginnen uns SELBST zu beobachten und wahrnehmen lernen, welches wahrhafte Bedürfnis sich hier gerade bemerkbar machen möchte, dann können wir das Gefühl des Inneren Kindchens annehmen und SELSBTverantwortlich für unser Inneres Kind der LIEBEvolle Erwachsene werden, den es nun braucht.

Dabei unterstützt dich die 2. Übung aus der Übungsreihe „ICH für MICH!“

Um dich geliebt zu fühlen, genügt es, wenn du SELBST

Liebevoll mit dir umgehst!

Nimm dir in den nächsten Wochen regelmäßig Zeit für dich selbst und spüre was gerade in dir los ist.

Welche Gefühle sind da?

All deine Gefühle wollen gefühlt und angenommen werden. Und wenn gerade Gefühle in dir sind, die nicht vergehen wollen, dann lade ich dich zu folgender kleinen Entspannungsreise ein:

Mache es dir an einem für dich schönen und warmen Ort bequem, nimm dir eine Kuscheldecke, zünde eine Kerze an oder / und nimm ein gutes Aromaöl dazu oder eine Tasse guten Tee … mach es dir schön und lass dich entspannt in deinen Körper sinken. Spüre deinen Atem – halte Inne – werde still – lächle … spüre nun wie dein Atem deinen Brustkorb entspannt, deinen Bauchraum, deine Arme, Beine und deinen Kopf.

Atme 3-mal tief ein und aus und nun bist du ganz in deinem Körper angekommen. Wenn noch Gedanken kommen möchten, lasse sie durchziehen und kehre mit deiner Aufmerksamkeit wieder in deinen Körper zurück.

Nimm nun wahr, wie es dir geht und welches Gefühl jetzt da ist.

Und wenn du dich nun traurig, verlassen, hilflos, ängstlich, gestresst, überfordert ….. fühlst stelle dir vor, wie du dein erwachtes Inneres Kindchen LIEBEvoll in deine Arme nimmst und ihm all deine Liebe und Fürsorge schenkst.

Wiederhole diese innere Reise in den nächsten Wochen immer wieder, wenn Gefühle in dir wahrgenommen werden wollen. Mache diese Reise zur lieben Gewohnheit und du wirst sehr bald merken, dass sie dir einfach gut tut.

Ziel dieser Übung:

Sie unterstützt dich dabei dich SELBST LIEBEvoll anzunehmen, so wie du bist, mit all deinen Gefühlen. Auch die scheinbar „negativen“

Sie unterstützt dich, dass du LIEBEvoll mit dir umgehst, indem du deine Bedürfnisse hinter den Gefühlen erkennen darfst und du dir selbst das gibst, was du brauchst.

Dadurch wirst du ein Stück unabhängiger, deine innere Freiheit wird größer und du hast die wunderbare Chance dich innerlich zu entwickeln und zu wachsen.

Ich freue mich von deinen Erfahrungen und wie es dir mit der 2. Übung geht zu lesen. Wenn du möchtest schreibe gerne einen Kommentar!

Und nun viel FREUDE mit der 2. Übung aus der Übungsreihe „ICH für MICH!“.

 

innees kind

 

Hier gehts zur ersten Übung….

 

 

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Ich fand bereits den ersten Teil der Übungsreihe wunderbar – es ist faszinierend zu bemerken welche Gedanken so durch den Kopf schwirren, und es tut gut diese mal zu Ende zu denken und zu überprüfen (ich hab so manche davon dann als nicht mehr brauchbar entlarvt…). Nun freue ich mich voll auf die Erfahrungen des kommenden Monats – und bin gespannt welche Bedürfnisse meines Inneren Kindchens ich entdecken werde!

    1. Liebe Christine,
      vielen Dank für dein Feedback zu Übung 1 aus der Übungsreihe. Ja es ist faszinierend, wenn wir beginnen Gedankenströme zu Ende zu denken, was sich denn da am Ende manchmal zeigen möchte.

      Unsere Gedanken basieren auf Gewohnheiten und wir sind uns oft gar nicht bewusst, dass wir aus einer „Gedankengewohnheit“ heraus handeln oder reagieren.

      Oft ist es im Alltagsgetöse gar nicht so einfach die Gedankengewohnheiten zu enttarnen, oft bemerken wir es erst, wenn unsere Gewohnheit zu denken, sich nicht mehr gut anspürt. Das bedeutet nun, dass unsere Gefühle ein wertvoller Hinweis sein kann, welche Gedanken wir gerade denken …. ermutigende, stärkende, liebevolle Gedanken – dann spüre ich glückliche, freudvolle, entspannte Gefühle oder entmutigende, kritisierende Gedanken – dann fühle ich mich schwer und energielos.

      Die 2te Übung zeigt über die Gefühle, welche Gedankengewohnheiten gerade aktiviert sind und wir haben die Möglichkeit es eine Gewohnheit werden zu lassen für unsere Bedürfnisse selbst ein liebevoller Erwachsener zu werden.

      Ich wünsche dir viel FREUDE bei der 2ten Übung 
      Herzliche Grüße
      Regina

  2. Nach „Nimm Dich selbst LIEBEvoll an“ kommt nun im zweiten Teil „gehe LIEBEvoll mit Dir selbst um“ eine wie ich finde wichtige und sehr schöne Übung auf uns zu. Oft ist es eine Automation und wir beschimpfen uns selber weil irgendwas nicht so geklappt hat wie wir es uns vorstellen, egal ob im Beruf, im Alltag oder privat zu Hause. Manchmal springt der Funke über auf andere und wir lassen dann sogar den Frust, Ärger und die negativen Emotionen an den anderen Menschen aus die gar nichts dafür können, geraten in einen Strudel, kommen nicht mehr raus…..es endet in einem Fiasko aus Selbstmitleid, Wut und Frustration.
    Spannend finde ich ob ich durch die Übung Situationen vermeiden kann die mir und anderen nicht gut tun, ob ich es schaffe wenn’s drauf ankommt den „Schalter“ zu finden, an mir zu arbeiten, zu erkennen das jetzt etwas nicht passt……zu mir zu finden…zu entspannen….zu verzeihen. Danke und LG

    1. Lieber Frank,
      Übung 1 unterstützt dabei sich seiner Gedankengewohnheiten bewusster zu werden und durch Übung 2 ist es möglich die verschiedensten Gefühlsgewohnheiten zu enttarnen. Beide Übungen einzeln und in der Kombination sind ein wertvolles Tool, um die eigenen Gedanken und Gefühle bewusst zu machen.

      Am besten ist es nun diese beiden Übungen in „stressfreien“ Zeiten immer wieder herzuholen, zu trainieren, darüber zu reflektieren und eventuelle als einschränkend erkannte Automationen der Gedanken und Gefühle zu verändern. Je öfter die Übungen im entspannten Zustand trainiert werden, desto vertrauter werden sie einerseits und andererseits desto vertrauter werden die neuen Gedanken- und Gefühlsreaktionen dem Körpersystem, sodass in „stressigen“ Situationen mit genau diesen neuen dienlichen Reaktionsautomationen geantwortet werden kann.

      Wenn dir das gelingt, spürst du eine große Freiheit, die Wahl wie du ganz bewusst auf Impulse im Außen reagieren möchtest und die Reaktionsautomation ist durchbrochen. Wichtig ist jetzt noch zu wissen, dass Automationen eine Zeit benötigen, bis sie sich verabschieden, da kann es schon auch mal passieren, dass wir wieder in mitten einer „alten“ Gefühls- oder Gedankenautomation landen, die wir doch schon längst als hinderlich und hemmend entlarvt hatten. Bitte dann keine Kritik an sich selbst üben, sondern stolz darauf sein, dass es einem aufgefallen ist, denn das ist der 1ste Schritt zur Veränderung 

      „Veränderung ist das Geheimnis.
      Veränderung ist das Gesetz der Natur.
      Dank der Veränderung kann alles passieren!“

      Tulku Lobsang

      Ich wünsche dir weiterhin viel Freude mit den Übungen!
      Liebe Grüße
      Regina

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